UNSERE PRINZIPEN

 

ALTE TRADITIONEN IN EINE NEUE ZEIT FÜHREN

Wir sind weltoffen, tolerant und akademisch. Unsere Regeln haben sich vor dem Hintergrund der akademischen Freiheit entwickelt und bis heute überdauert. Eines unserer wichtigsten Prinzipien ist das Lebensbund-Prinzip, das die aufrichtige, generationenübergreifende Freundschaft auf Lebenszeit meint. Um dieses umzusetzen, bedarf es einer Probezeit, in der sich das neue Mitglied als „Fuchs“ bewährt. Wir bekennen uns zur unbedingten Toleranz gegenüber anderen Meinungen, der politischen, religiösen und wissenschaftlichen Gedankenfreiheit (soweit mit ethischen Grundregeln vereinbar) sowie gegenüber Herkunft und Nationalität. Unsere Entscheidungsstrukturen sind unabhängig von äußeren Einflüssen wie Staat, Behörden, Parteien usw. Es zählt die Mehrheit der Stimmen, jeder ist verpflichtet, sich eine Meinung zu bilden und hat das Recht diese zu äußern und zu vertreten. Die Menschenwürde betrachten wir als höchstes Gut. Deshalb zeichnen ein ehrenvolles Auftreten, die Achtung der Ehre des anderen, die Wahrung der eigenen und die Pflege ausgezeichneter Umgangsformen einen Corpsstudenten aus. Die Mensur dient als Bewährungsprobe, die eine unverzichtbare Form der Charakterfestigung und Persönlichkeitsbildung darstellt.

DAS BLAUE KARTELL

Das Blaue Kartell wurde von der Landsmannschaft (heute Corps) Hannoverania zu Hannover und Landsmannschaft Feronia Berlin (heute Teil des Corps Berlin zu Berlin) im Jahre 1874 gegründet. Mittlerweile besteht der Zusammenschluss der vier Corps Hannoverania in Hannover, Berlin in Berlin, Saxo-Thuringia in München und Altsachsen in Dresden. Wir verstehen uns, trotz unterschiedlicher Namen und Farben, als ein Corps an vier Hochschulorten.

Die enge Verbundenheit zeigt sich in regelmäßigen Besuchen und gemeinsamen Veranstaltungen. Weiterhin bietet das Kartell seinen Mitgliedern ein Forum und Netzwerk für Schule, Studium, Beruf und Leben.